Sonntag, 28. Mai 2017

Biete Krise, suche Glück


Als ich die Vorschau für die kommenden Bücher aus dem Penguin Verlag durchgeblättert habe, ist mir Biete Krise, suche Glück* ins Auge gesprungen. Das Cover sah nach leichter Lektüre aus und der Titel hörte sich nach einem Buch zum Schmunzeln an. Mit knapp 250 Seiten sicherlich eine perfekte Urlaubslektüre dachte ich mir. Ok im Urlaub war ich nicht. Aber Urlaub auf Balkonien kann bei Sonnenschein und 25 Grad ähnlich toll sein wie richtiger Urlaub. Rede ich mir zumindest weiterhin fleißig ein.


Bernard ist 50 und denkt eigentlich, dass sein Leben ruhig verläuft. Für ihn ist alles in Ordnung so wie es ist. Bis seine Tochter für mindestens ein Jahr nach Brasilien möchte und seine Frau auf einmal behauptet, er würde kaum noch mit ihr reden. Als er ihren Geburtstag vergisst weil er gedanklich noch bei einem Gespräch mit seinem Chef ist, beschließt sie dass eine vorläufige Trennung wohl das Beste für die beiden ist… 

Und damit geht die Geschichte erst richtig los. Denn Bernard zieht wieder in das Kinderzimmer bei seinen Eltern… 

Ich muss leider sagen, dass mich das Buch nicht richtig begeistert hat. Bernard scheint anfangs überhaupt nicht zu reden. Sein Part bei den meisten Konversationen besteht aus … Puh da kann ich die Frau aber verstehen, der würde mich auch nerven ;) Insgesamt habe ich mir das Buch lustiger vorgestellt, es ist aber eher so vor sich hin geplätschert wenn ihr versteht was ich meine. 

Es ist sicherlich nicht das schlechteste Buch, das ich jemals gelesen habe! Aber ein wenig mehr Pepp und Humor hätte das Buch schon vertragen… 


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